Wer bin ich?
Thursday, January 29th, 2009Millennials (zu deutsch etwa: die Jahrtausender) wird seitens Soziologen diejenige menschliche Generation der Bevölkerung genannt, die nach 1980 geborenen wurde und jetzt (2008) etwa ein Lebensalter von Mitte 20 aufweist. Je nach Quelle werden die Millennials auch als Generation Y oder digital natives [1] bezeichnet. Sie gelten damit als Nachfolgegeneration der Baby-Boomer und der Generation X.
Millenials gelten als gut ausgebildet, meist mit Fachhochschul- oder Universitätsabschluss. Sie zeichnen sich durch eine technologieaffine Lebensweise aus, da es sich um die erste Generation handelt, die größtenteils in einem Umfeld von Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist.
Millennials arbeiten lieber in virtuellen Teams anstatt in tiefen Hierarchien. Sie sind mulitikulturell und weltoffen und arbeiten zusammen, ohne sich den Kopf über traditionelle Rollen (z.B. Geschlecht) oder ethnische Herkunft zu zerbrechen. Die Millennials sind optimistisch und selbstbewusst und haben Vertrauen in die Regierung, weshalb sie sich auch nicht sehr aktiv ins politische Geschehen einbringen. Ihre politische Einstellung gilt in den USA als liberal, sie rebellieren weder gegen die Gesellschaft noch gegen den Kapitalismus, sondern suchen aktiv Veränderungen.
Als “Gegenpol” bzw. Verlierer dieser Generation bezeichnet Elisabeth Weyermann in einem Beitrag der Schweizer Zeitung “Der Bund” die Generation Chips, die – überwiegend in der sog. Unterschicht – durch zu viel Medienkonsum und einseitige Ernährung von der gesellschaftlichen Teilhabe weitgehend ausgeschlossen ist.



