Siebdruck mit Defi
Eine kurze Einführung in den Siebdruck… Defi Style (Lindo Killer). Die Basics findet man zB hier auf Instructables!
Der richtige Drink zum guten Druck heisst Fernet Cola.
Am Anfang braucht man mal das Motiv auf Transparentfolie. Man kann das Motiv raufkopieren oder einfach raufzeichen. Die farbigen Motive auf der Folie in diesem Foto ignorieren, die gehören nur zum späteren genauen Einpassen. Das brauchen wir für diesen Guide jetzt aber nicht - Gehirnaufweichungstyle.
Hier sieht man die lichtempfindliche Emulsion und den Katalysator. Das wird im Verhältnis 10:1 gemischt. Ungemischt hält das Zeug ziemlich lange, sobald es gemischt wurde sollte man es innerhalb von ein paar Wochen aufbrauchen.
Das ist der Screen - da gibt es eine hochauflösende Variante (eher für Papier) und eine weniger hoch aufgelöste - für Stoff. Auf die dem Rahmen abgewandte Seite wird die Emulsion aufgetragen, und dann im Dunklen getrocknet.
Dann wird das Motiv auf den Screen eingebrannt - zB. mit so einem improvisierten Lichttisch. Die Lampe ist ein 500W Baustellenscheinwerfer.
Hier ist der Rahmen auf dem Lichtisch. 10-15 Minuten einbrennen sollte reichen, dann kann man die Emulsion an den Stellen, die nicht dem Licht ausgesetzt waren, auswaschen.
Das T-Shirt auf einen Karton aufziehen.
Den Screen drauflegen und die Farbe auftragen…
Bei Farben gibts tausende Möglichkeiten, manche sind besser für Papier, andere für Stoff. Hier sieht man Fixativ, die eigentliche Farbe, und “transparent Base” - damit kann man die Farbe verdünnen, so dass sie nicht deckend übereinander gedruckt werden.
Farbe auftragen…
Die Farbe mit dem Squeegee verteilen… man kann das auch mit einem grösseren machen, ist reine Geschmackssache.
Voila, hier ist der erste Layer schon auf dem T-Shirt…
Trocknen mit der Heisslufpistole.
Falls die Farbe schon ein bisschen eingetrocknet sein sollte, muss man den Screen waschen…
Hier ist schon der zweite Layer drauf… man sieht, dass sich die Farben nicht überdecken, weil die Farbe verdünnt ist.
Beim Trocknen kann man sich wieder dem bis jetzt sträflich vernachlässigten Fernet Cola zuwenden.
Und fertig. Dann noch mal von innen bügeln, damit die Farbe gscheit haltet.
Und man kann mit der selben Technik auch geile CD Covers oder Poster drucken.

